Für den guten Zweck: Blaue Teufel werden pink

Die Fußballer des HSV haben sie unter der Ägide Krohn getragen, das französische Rugby-Topteam Stade Francais Paris zieht sie zu jedem Spiel an und nun schlüpfen die Footballer der HSV Hamburg Blue Devils in sie hinein – in pinkfarbene Trikots. Hintergrund ist die Initiative „Hamburg wird pink – Bewusstsein für Brustkrebs. Im Heimspiel gegen die Kiel Baltic Hurricanes (Sonnabend, 4. August, 18 Uhr) begehen die blauen Teufel daher gemeinsam mit dem „Mammazentrum Hamburg am Krankenhaus Jerusalem“ den Kick-off zu dieser Aktion, die auf Vorsorge, Früherkennung und Heilung der Krankheit aufmerksam machen soll.

„Wir sind stolz darauf, diese Initiative als erster Partner zu unterstützen. Das Thema Brustkrebs liegt der ganzen Mannschaft am Herzen. Schließlich haben wir alle Freundinnen, Ehefrauen oder Mütter, deren Gesundheit uns sehr wichtig ist“, betont HBD-Headcoach Maximilian von Garnier das Engagement seines Teams. Daher laufen die Spieler im GFL-Hit gegen den Vizemeister aus Kiel in der Adolf-Jäger-Kampfbahn (Griegstraße 62) in den ungewöhnlichen Trikots auf. Sie nutzen die Signalfarbe Pink, um auf die oftmals tödlich verlaufende Krankheit aufmerksam zu machen. Lob kommt daher auch von Professor Peter Scheidel vom Mammazentrum Hamburg: „Wir freuen uns sehr, dass die Blue Devils gesellschaftliche Verantwortung übernehmen und unsere Initiative unterstützen.“

Die Vorbereitungen zum Start der pinken Aktion liefen verschwiegen im Hintergrund ab. Selbst einige Sponsoren waren nicht involviert, dass ihre Schriftzüge nun auf rosafarbenen Trikots prangen. Doch das ist gewollt: Die Initiative soll mit einem Paukenschlag starten. „Wir wollen richtig auf den Tisch hauen und für bundesweite Aufmerksamkeit sorgen, damit die Leute mitbekommen, was wir machen“, so von Garnier. Dabei hofft er auch auf die Unterstützung der Fans.

Die Blue Devils fordern ihre Anhänger auf, mit pinkfarbenen Accessoires im Stadion zu erscheinen. Zudem sind in der Adolf-Jäger-Kampfbahn spezielle Pins und Aufkleber erhältlich, auf denen der Schriftzug „HBD“ eine rosa Schleife ziert – dem internationalen Erkennungszeichen im Kampf gegen den Brustkrebs. Selbst die Cheerleader werden für ihre Darbietungen pinkfarbene Pompons einsetzen. Und auch für die weitere Verwendung der Jerseys nach ihrem einmaligen Einsatz in dieser Saison gibt es bereits verschiedene Ideen. „Vielleicht versteigern wir die Trikots am Ende der Spielzeit oder wir nutzen sie nächstes Jahr für weitere Aktionen“, sagt von Garnier. Denn das Ziel dieser Initiative ist mehr wert als jeder Sieg auf dem Platz. „Wenn wir nur ein Menschenleben durch diese Aktion retten, haben wir alles richtig gemacht“, betont der HBD-Headcoach.

Die Hamburg Blue Devils kämpfen in Pink gegen den Brustkrebs (c) Zelter.Media Service

Die Hamburg Blue Devils kämpfen in Pink gegen den Brustkrebs (c) Zelter.Media Service

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Eine Antwort to “Für den guten Zweck: Blaue Teufel werden pink”

  1. Pleiten für Hamburgs Footballteams « HHsport Says:

    […] beiden Hamburger Footballclubs können keine Erfolge vermelden: Auch in pinken Trikots waren die HSV Hamburg Blue Devils gegen den amtierenden Vizemeister Kile Baltic Hurricanes […]

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