Nun doch: Kein Erstliga-Badminton in Hamburg

Nach der vorläufigen finanziellen Rettung nun doch das Aus: Der VflL 93 hat sein Badminton-Team aus der 1. Bundesliga zurückgezogen. Grund: Zu viele Spieler haben sich bereits für einen Wechsel zu anderen Vereinen entschieden. Damit ist der Rettungspakt nach dem Rückzug des Hauptsponsors zwischen dem Verein, dem Hamburger Sportbund (HSB) sowie dem Hamburger Badminton-Verband (HBV) gescheitert. Doch der HSB und der HBV geben nicht auf, hochklassigen Badmintonsport in der Hansestadt anzubieten.

Das Ziel beider Organistionen ist die Etablierung leistungsorientierter Strukturen und die Anerkennung Hamburgs als Bundesstützpunkt. Gleichzeitig bedauern HSB und HBV den Rückzug des VfL 93 aus der 1. Badminton-Bundesliga. „Wir wollen Hamburg zu einem der bundesdeutschen Leistungszentren im Badminton machen. Dazu gehört eine Mannschaft in der höchsten Spielklasse. Wir werden nun mit dem HBV und dem Olympiastützpunkt die notwendigen Entscheidungen treffen, um so schnell wie möglich wieder eine Mannschaft in der 1. Liga zu etablieren“, sagt HSB-Vizepräsident Renko Schmidt. Für den HSB gehört der Spitzensport als zentrales Element in sein Konzept der Leistungssportentwicklung im Nachwuchsbereich. Für die Entwicklung von Talenten im Nachwuchsbereich ist es wichtig, sich mit Athleten aus der 1. Bundesliga zu messen.

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