HRC-Kapitän managt die Deutsche Polizeiauswahl Rugby

Er ist Kapitän der Zweitligamannschaft des Hamburger Rugby-Club, nimmt als #8 (Dritte Reihe) eine der Schlüsselpositionen im Team der rot-schwarzen Rugby-Löwen ein. Und nun ist Gordon Roeder (32) auch noch Manager der  Deutschen Polizeiauswahl Rugby (DPAR). Ist Roeder doch abseits des Rugbyplatzes als Polizeibeamter tätig. Der Polizeikommissar verrichtet seinen Dienst für die Polizeiinspektion Harburg in Niedersachsen – und ist jetzt „oberster Dienstherr“ der DPAR.

Die Deutsche Polizeiauswahl gründete sich erst im Januar dieses Jahres. Grund: Die Einladung des Amsterdamse Sport- und Gymnastik Verein (APGS) der niederländischen Polizei zu einem Vier-Nationen-Turnier für Rugbymannschaften der Polizei am 2. Juni in Amsterdam. Das Turnier wird bereits seit mehreren Jahren durch den APGS organisiert. Was zunächst als reines Freundschaftsspiel zwischen einer niederländischen und einer französischen Auswahl begann, soll dieses Jahr erstmals auf mehrere Nationen ausgedehnt werden. Daher erfolgte im Dezember vergangenen Jahres durch HRC-Kapitän Gordon Roeder die Suche nach geeigneten rugbyspielenden Polizisten auf der deutschen Internet-Plattform Totalrugby.de. Und die Resonanz war überwältigend: Knapp 35 Spieler umfasst der Kader der DPAR aktuell. Die Polizeibeamten kommen aus ganz Deutschland. Genauso vielfältig wie die Dienstorte der Spieler, ist auch das Niveau. Neben Rugby-Anfängern und alten Hasen, bilden auch gestandene Bundesliga-Spieler das Fundament der Auswahl. Prominentester Spieler ist der ehemalige 15er- und 7er-Nationalspieler Christopher Weselek (ehemals RG Heidelberg). Und auch Sven Westphal von den HRC Old Boys, der in der Hansestadt seinen Dienst versieht, ist mit von der Partie.

„Aufgrund der Fülle der Spieler und des Umstandes, dass das Turnier in Amsterdam lediglich in der 10-a-side-Variante gespielt wird, haben wir die Qual der Wahl“, meint Teammanager Gordon Roeder. Einen Überblick über die Leistungsdichte der Mannschaft soll daher ein Wochenend-Trainingslager im Mai bieten. Wie generell in Deutschland, muss sich die Sportart Rugby aber auch polizeiintern als Randsportart weit hinter Fußball und Handball einreihen. Roeder: „Da die Unterstützung durch den Dienstherren nicht gewährleistet ist, erfolgt die Teilnahme für die Spieler auf eigene Kosten.“

Ein Rugbyspaß, den sich die Polizeibeamten gerne was kosten lassen. Denn neben den gastgebenden Niederlanden und dem deutschen Team werden noch Auswahlmannschaften aus Frankreich und Belgien an dem Turnier teilnehmen. Zudem gibt es eine lose Anfrage einer englischen Polizeimannschaft.

Gordon Roeder, HRC-Kapitän und Teammanager der Deutschen Polizeiauswahl Rugby (c) AFPix.de

Gordon Roeder, HRC-Kapitän und Teammanager der Deutschen Polizeiauswahl Rugby (c) AFpix.de

 

Schreibe einen Kommentar

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden / Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden / Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden / Ändern )

Google+ Foto

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden / Ändern )

Verbinde mit %s


%d Bloggern gefällt das: