Stealers leiden unter schlechter Hallensituation

Die Baseballer der HSV Stealers sind bundesweit einzigartig: Die Hamburger stellen in jeder existierenden Liga eine Mannschaft – von der 1. Bundesliga bis zur Landesliga, von den Junioren bis zu den Schülern sowie bei den Damen im Softball. Doch auch der Triple-Champion des Jahres 2000 (Deutscher Meister, Deutscher Pokalsieger, Europapokalsieger) kämpft mit den Widrigkeiten in der Sportstadt Hamburg. So fehlen den Stealers in den Wintermonaten Hallenzeiten, um sich gezielt auf die neue Saison vorbereiten zu können.

Seit dem Herbst halten die Stealers unfreiwillig Winterschlaf. Grund: Die Hallensituation in der Hansestadt lässt einen geregelten Trainingsbetrieb nicht zu. Dabei gibt es Hallenelemente und Spielformen, die auch im Baseball ein Training unter dem Dach ermöglichen. Doch die schlechte Hallensituation in der Sportstadt Hamburg nimmt auf deutsche Meister, Bundeliga- und Nationalspieler in einer kleinen Trandsportart keine Rücksicht. So kommen die Hamburger Baseballer in Norderstedt bei ihrem Großverein unter. Sonntags können die Stealers auf den vereinseigenen Anlagen des HSV Hockey und des HSV Badminton einen Not-Trainingsbetrieb aufrecht erhalten. Die traurige Bilanz: Statistisch kommt jeder Stealersspieler nur auf ein Training während der Winterpause. Konsequenz: Die Bundesligakonkurrenz hat einen Trainingsvorsprung, den die Stealers im Frühjahr kaum aufholen können – und der sich dementsprechend dann in der Tabelle widerspiegelt.

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