Leitbild Sport: HSB unterstützt Hamburger Senat

Der Senat beschließt am 24. Januar eine Mitteilung zum neuen Leitbild für den Sport an die Hamburger Bürgerschaft. Der Senat unternimmt damit einen wichtigen Schritt bei der Umsetzung der Dekadenstrategie „Hamburg macht Sport“. Diese Maßnahme wird vom Hamburger Sportbund (HSB) voll unterstützt. „Der Senat gibt dem Sport in Hamburg damit einen sportpolitischen Kompass. Natürlich freuen wir uns darüber und werden bei der Umsetzung der Projekte an diversen Stellen Verantwortung übernehmen“, sagt HSB-Präsident Günter Ploß nach der Entscheidung. Der HSB hatte sich bei der Erarbeitung der Dekadenstrategie intensiv eingebracht und werde die Umsetzung noch in diesem Jahr angehen. Im Jahr 2012 sei eine Konzentration auf die Umsetzung ausgewählter Projekte angedacht, denen 2013 weitere folgen sollen.

Neben der Fortführung der Sanierungsoffensive fordert der HSB die zügige rechtliche Absicherung des Sportflächenbestands in Hamburg. Sportflächen sollen allen Hamburgerinnen und Hamburgern wohnortnah, in guter Qualität zur Verfügung stehen. Ebenfalls muss aus Sicht des HSB das Thema Geräuschemissionen zugunsten des Sports umgehend geregelt werden. Im Bereich des Leistungssports, wird sich der HSB mit der Sichtung und Bewertung von Sportarten, mit Blick auf deren Potential Schwerpunktsportart in Hamburg zu werden, beschäftigen. Das bereits etablierte und hoch erfolgreiche Projekt der Talentsichtung wird flächendeckend auf die Hamburger Grundschulen ausgedehnt. Zudem wolle der HSB mit Beratung und Bildungsangeboten Vereine und Verbände bei ihrer Fortentwicklung in organisatorischer und personeller Sicht begleiten. Ein besonderes Augenmerk gilt der Entwicklung des Ehrenamtes, ohne das der Sport in Hamburg nicht überlebensfähig sei.

Für einen reibungslosen Ausgleich der Interessen aller Nutzer ist die Vertretung des Sports in den Gremien der Betreiber von Schwimmbädern und Schulsportanlagen unbedingt notwendig. Der HSB beanspruche daher jeweils einen Sitz in den Aufsichtsräten von Bäderland und Schulbau Hamburg. Hinsichtlich der Aufgabenteilung mit dem Sportamt bleibt der HSB bei seinem Vorschlag, dass sich das Sportamt auf hoheitliche und ministerielle Aufgaben beschränkt und sportfachliche Themen von der Sportselbstverwaltung übernommen werden. „Der Senat erkennt in seinem Leitbild die Autonomie des Sports an. Die Neuordnung des Sportamtes leistet einen wichtigen Beitrag dazu“, sagt Ploß.

Und bei der Finanzierung des Sports in Hamburg sieht der HSB nicht allein die Behörde für Inneres und Sport in der Verantwortung. „Der Sport ist zwar politisch dort angesiedelt. Er nutzt aber der Gesellschaft auch in vielen Bereichen, die anderen Behörden zugeordnet sind. Auch diese sind in der Verantwortung“, so Ploß.

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