PR-Workshop für Footballvereine in Hamburg ein voller Erfolg

Auf Initiative von Claus Hinz, Betreiber der Internetpräsenzen nordfootball.de und german-football.net, fand am Wochenende in Hamburg ein PR-Workshop für Footballvereine statt. Elf Teilnehmer trafen sich an zwei Tagen in der „HTHC Sportsbar“ der Hamburg Huskies. Dort referierte der Journalist und PR-Referent Matthias Hase zum Thema Pressearbeit als Teilgebiet der Öffentlichkeitsarbeit. Erfreulich: Der Workshop hatte sich im Vorfeld bis über die deutschen Landesgrenzen hinaus herumgesprochen. Neben Teilnehmern aus Sachsen, Niedersachsen, Hamburg, Schleswig-Holstein und Mecklenburg-Vorpommern kamen zwei Vereinsvertreter aus Dänemark. Und keiner hat sein Kommen bereut. Am Ende des zweiten Tages waren sich alle Anwesenden einig, dass das Seminar eine wertvolle Grundlage für die künftige Pressearbeit in den jeweiligen Vereinen bildet. Zudem bot der PR-Workshop die Gelegenheit, persönliche Kontakte zu knüpfen. Daraus entstand die Idee, eine „Netzwerk Öffentlichkeitsarbeit“ zu knüpfen, um sich über künftige Projekte sowie über entsprechende Erfahrungen untereinander auszutauschen.

Neben einer Einführung in die wissenschaftlichen Aspekte der Öffentlichkeitsarbeit stand der praktische Ansatz der Pressearbeit im Mittelpunkt des Workshops. Dozent Matthias Hase erläuterte dabei den Nutzen und die Fallstricke des Einsatzes von Pressemitteilung, Pressekonferenz, Interview und Reportage. Zudem führte er die formalen Vorgaben für diese Mittel an, damit diese auch erfolgreich von Öffentlichkeitsarbeitern genutzt werden können. Dabei garnierte Hase seine Ausführungen mit Beispielen aus der journalistischen Berufspraxis und zeigte die Möglichkeiten aber auch die Widrigkeiten in der täglichen Pressearbeit auf. Zudem gab es zwei Exkurse zum Thema „Social Media“ sowie der Pressefotografie. Zwei Themen, die in Zeiten von Facebook und einer immer stärker medial ausgerichteten Welt bei den Teilnehmern auf großes Interesse stießen. Abgerundet wurde der erste Tag mit zwei Videos. Themen: „Eine Bundespressekonferenz – und wie sie nicht laufen sollte“ und eine „best practice“-Beispiel einer gelungenen PR-Kampagne der Atom-Wirtschaft.

Der zweite Tag stand dann im Zeichen der Praxis. Nach einer kurzen Zusammenfassung des ersten Tages, erarbeiteten die Teilnehmer in drei Gruppen eine Pressemitteilung, organisierten eine Pressekonferenz und bereiteten eine Reportage vor. Dabei konnten die Anwesenden das am Tag zuvor Erlernte bereits umsetzen, stellten aber auch fest, dass Pressearbeit „mal nicht so nebenbei“ gemacht werden kann. Alle Teilnehmer waren sich daher sicher, das richtige Rüstzeug für eine erfolgreiche Öffentlichkeitsarbeit an die Hand bekommen zu haben. „Wir hatten eine Menge Spaß und es war eine sehr gute Veranstaltung. Bedauernswert sind nur die, die nicht teilgenommen haben“, betonte Olaf Mai, Pressesprecher der Elmshorn Figthing Pirates. Und Britta Naujocks, Pressesprecherin der Leipzig Lions, ergänzte: „Es wäre schön, diesen Workshop zu wiederholen, um einzelne Themen zu vertiefen oder auch ein Seminar zu organisieren, in dem andere Aspekte der Öffentlichkeitsarbeit vorgestellt werden.“  Initiator Claus Hinz und Dozent Matthias Hase ließen daher verlauten, dass sie diesem Vorschlag nicht abgeneigt seien.

Teilnehmer des PR-Workshops bei der Ausarbeitung einer Reportage

Teilnehmer des PR-Workshops bei der Ausarbeitung einer Reportage Foto: Claus Hinz

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