Sportsenator gründet „Zukunftskommission Hamburg Sport“

Auf Ansinnen der Hamburger Sportakteure hat Sportsenator Michael Neumann die „Zukunftskommission Hamburg Sport“ ins Leben gerufen.  Ziel: Eine Dekadenstrategie für den Hamburger Sport bis zum 1. Oktober dieses Jahres zu entwickeln. Als Vorsitzenden konnte Neumann neben Staatsrat Karl Schwinke den OSP-Vorstandsvorsitzenden Dr. Michael Beckereit gewinnen. Weitere Mitglieder der Kommission sind Ingrid Unkelbach (OSP), Günter Ploß (HSB) und Reinhard Wolf (Handelskammer). Neben der Etablierung des Spitzensports soll die Basis von Vereinen und Verbänden gestärkt werden. Grundlage ist unter anderem der Forderungskatalog des Hambuger Sportbundes (HSB) zur Sportpolitik. Darin wird neben der finanziellen Unterstützung der Sportvereine auch die Sanierung öffentlicher und vereinseigener Sportstätten gefordert. Zudem sieht der HSB die Vereine als „Heimat eines jeden erfolgreichen Spotzensportlers und Veranstalter vieler sportlicher Ereignisse“.

Hier die Erklärung des Hamburger Sportbundes (HSB):

Der Hamburger Sportbund (HSB) hat im Rathaus eine gemeinsame Erklärung zur Sportpolitik mit der Handelskammer Hamburg und dem Olympiastützpunkt Hamburg/Schleswig-Holstein an Senator Michael Neumann übergeben. Hintergrund: Die Akteure im Hamburger Sport wollen gemeinsam und im Einvernehmen mit der Stadt die Sportstadt weiterentwickeln.

„Der Sport in Hamburg braucht die Zusammenarbeit aller Akteure, um erfolgreich zu sein. Der HSB hält es für notwendig, dass eine mittel- bis langfristige Sportentwicklungsplanung erarbeitet wird. Dabei sollten alle Fraktionen der Bürgerschaft eingebunden werden, um einen legislaturübergreifenden Konsens zu erreichen. Wir müssen die Basis des Sports stärken. Dazu gehören unter anderem die Sanierung der öffentlichen und vereinseigenen Sportstätten sowie eine auskömmliche finanzielle Unterstützung der Sportvereine und –verbände“, sagt HSB-Präsident Günter Ploß.

Aus Sicht des HSB kann die Entwicklung des Sports nur vorangetrieben werden, wenn nicht nach jeder Bürgerschaftswahl die Ausrichtung der Sportpolitik erneut infrage gestellt wird. Der Sport braucht verlässliche Rahmenbedingungen. Dazu gehört auch eine Beteiligung aller Politikfelder, die mit dem Sport in Beziehung stehen. Dies gilt sowohl für eine gemeinsame Planung als auch für die Beteiligung an der Finanzierung des Sports, weil diese gesellschaftlichen Bereiche vom Sport profitieren.

Notwendig für die mittel- bis langfristige Entwicklung des Sports ist die Verständigung auf eine Sportentwicklungsplanung. Darin sind Ziele und Maßnahmen zu definieren, die in den kommenden Jahren umzusetzen sind. Alle Akteure im Hamburger Sport sind dazu aufgerufen, die vereinbarten Ergebnisse zu erreichen.

Der organisierte Sport wird sich mit seinen vielfältigen Kompetenzen in diesen Prozess einbringen. Die Sportvereine in Hamburg übernehmen gesellschaftspolitische Aufgaben, wie Gesundheitsprävention, Integration oder die Erziehung zu Fairness und Toleranz. Außerdem sind sie die Heimat eines jeden erfolgreichen Spitzensportlers und Veranstalter vieler sportlicher Ereignisse in Hamburg.

Hier geht es zur gemeinsamen Erklärung des Hamburger Sports:

Sportsgeist Hamburg

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